Elektroautos –
einmal laden, bitte!

Elektroautos –
einmal laden, bitte!

Sie sind das Gesprächsthema der Automobilbranche: Elektroautos – auch Stromer oder E-Mobile genannt. Wer auf ein „grünes Auto“ umsteigt, profitiert von vielen Vorteilen wie der Umweltprämie und einer 10-jährigen Befreiung von der Kfz-Steuer. Trotzdem fuhren 2016 nur etwa  25.500 E-Mobile auf Deutschlands Straßen. Warum der ganz große Andrang noch auf sich warten lässt und wie lange es dauert, einen Stromer „aufzutanken“, erfahren Sie hier.

Wo ist denn hier die nächste Steckdose?

Die Vorstellung, keine Ladestation zu finden oder stundenlang warten zu müssen, schreckt viele Autofahrer ab. Deshalb sind ein gut ausgebautes Stromsäulen-Netz und möglichst kurze Ladezeiten enorm wichtig. Hier hat sich einiges getan, wie jüngste Zahlen der Informationsplattform eafo.eu zeigen: 2016 gab es in Deutschland bereits über 24.000 öffentliche Ladepunkte.

Endlich Standards für alle

Um das Aufladen von Elektroautos noch sicherer und für alle einheitlich zugänglich zu machen, hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie die Ladesäulenverordnung erlassen. Diese ist im März 2016 in Kraft getreten und regelt unter anderem die technischen Mindestanforderungen und Anschlüsse von Ladesäulen. 

Jede Ladestation mit Wechselstrom muss der Verordnung zufolge einen Anschluss für Typ-2-Stecker vorweisen. Dieser Stecker ist Standard für die EU und am weitesten verbreitet. Auch die Schnellladestationen sollen einem Standard folgen. Deshalb müssen Ladestationen mit einer Leistung von mehr als 22 Kilowatt über einen Combined-Charging-System(CCS)-kompatiblen Anschluss verfügen.

Bleibt noch Zeit für einen Kaffee?

Wenn die Batterie leer ist, gibt es verschiedene Optionen. Den Unterschied macht die Leistung. Je höher die Kilowattzahl, desto schneller ist der Wagen wieder aufgeladen. Da wäre zum Beispiel die Heimladestation, bei der eine normale Steckdose genutzt wird. Die Kilowattzahl ist sehr gering, weshalb der Ladevorgang mehrere Stunden dauert. Perfekt, wenn der Wagen über Nacht in der Garage steht. Etwas schneller geht es an öffentlichen Stationen mit bis zu 22 Kilowatt. Die kürzeste Wartezeit haben Sie an Schnellladestationen mit ca. 50 Kilowatt.

Sie können die Ladezeit Ihres Elektroautos ganz einfach ausrechnen, indem Sie die Batteriekapazität durch die Ladeleistung teilen. Ein Beispiel: Sie haben eine 85 kWh Batterie. Die Leistung der Ladestation beträgt 11 kW. Sie können bei einer vollen Aufladung also mit etwa 8 Stunden rechnen.

Die schnellste Ladestation der Welt

Die Tesla-Supercharger gelten als die schnellsten Ladestationen der Welt. Das Tesla-Modell S kann in nur 30 Minuten für eine Reichweite von ca. 270 Kilometern gratis aufgeladen werden. Weltweit gibt es schon über 4.600 dieser Schnellladestationen. 

Achtung: Neukunden, die nach dem 1. Januar 2017 einen Tesla bestellt haben, können die Supercharger nicht mehr unbegrenzt kostenlos nutzen. Allerdings stehen ihnen 400 kWh kostenfrei zur Verfügung. Das entspricht über 1.600 km, was z. B. für die Strecke Hamburg–Paris und zurück ausreichen würde.

Die Tesla-Supercharger bei star

Die Tesla-Supercharger bei star

An zwei unserer star Tankstellen stehen Ihnen bereits Schnellladestationen von Tesla zur Verfügung: in Uckerfelde und Grimmen. Sie sind Teil des europaweiten Tesla-Netzes, in dem sich ca. alle 200 km Stromladesäulen befinden. Beide Tankstellen liegen in Autobahnnähe und sind rund um die Uhr geöffnet. Sie verfügen über ein großes star Café, in dem sich die Wartezeit mit einem Kaffee und leckeren Snacks angenehm verkürzen lässt.

Auf dem Laufenden bleiben

Weitere Artikel

WIR SAGEN DANKE!

star überzeugt im Preis-Leistungs-Sieger-Ranking des YouGov Brandindex 2017. Wir freuen uns und sagen danke!

X nicht mehr anzeigen